
In Kürze
Ausblick 2025+
Die globale Konjunkturaussichten haben sich im 2. Halbjahr 2024 dank Zinssenkungen in wichtigen Märkten etwas aufgehellt. Der globale Handel könnte im Jahr 2025 wieder wachsen, wenn auch nur moderat. Gleichzeitig bestehen hohe Risiken und Unsicherheiten. So könnten die vom neuen US-Präsidenten angekündigten Zollerhöhungen einen erneuten Handelskonflikt auslösen. Weitere Schockwellen könnten von einer Verschärfung der Immobilien-Krise in China und von einer weiteren Eskalation des Konflikts im Nahen Osten ausgehen. S-GE rechnet für das Jahr 2025 im Bereich der Exportförderung mit einem weiterhin hohen Informations- und Unterstützungsbedarf der Unternehmen. Im Bereich der Standortpromotion wird S-GE den Fokus weiterhin auf globale Innovationsführer legen, welche den Wirtschaftsstandort Schweiz nachhaltig stärken.
Exportförderung
KMU müssen sich mit geopolitischen Risiken vermehrt auseinandersetzen
Für international tätige Schweizer KMU dürfte sich die Auslandsnachfrage im Jahr 2025 etwas erholen, wobei sich die einzelnen Märkte zunehmend ungleich entwickeln. Hohe öffentliche Investitionen in Infrastruktur und Energieeffizienz bieten interessante Gelegenheiten in einzelnen Märkten und Nischen. Vor diesem Hintergrund ist die rasche Identifikation und Nutzung konkreter Marktopportunitäten für den internationalen Erfolg von grosser Bedeutung. Dabei ist eine laufende Prüfung geopolitischer Risiken wichtig, um sich rasch auf neue Gegebenheiten einstellen zu können. Die breite Aufstellung der eigenen Wertschöpfungsketten, insbesondere auch bei kritischen Komponenten und Rohstoffen, bleibt zentral. Gleichzeitig führen wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen zu einem zunehmenden Handlungsbedarf ein KMU.
Vor diesem Hintergrund setzt S-GE 2025 u.a. in folgenden Bereichen Prioritäten:
- Erweiterung des globalen und lokalen Partnernetzwerks, um massgeschneiderte Angebote zu fördern und Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil zu etablieren
- Digitalisierung der Dienstleistungen vorantreiben und Bekanntmachung der S-GE-Angebote zur Unterstützung einer höheren Anzahl KMU
- Branchenorientierte Förderaktivitäten weiterentwickeln
Standortpromotion
Wirtschaftsstandort Schweiz bleibt gefragt – weiterhin Fokus auf Innovationsführer
Aufgrund der geopolitischen Risiken und Unwägbarkeiten überdenken international tätige, innovative ausländische Unternehmen ihren globalen Fussabdruck, wobei die Schweiz für viele Unternehmen nach wie vor ein attraktiver Standort ist. Neben der Verfügbarkeit von Fachkräften sprechen dabei Stabilität und Verlässlichkeit für den Standort Schweiz. Gleichzeitig erhöhen die weiterhin ungeklärten Beziehungen zur EU den Druck auf die Standortattraktivität. Insgesamt dürfte die Schweiz als Unternehmensstandort attraktiv bleiben. S-GE und ihre Partner richten die nationale Standortpromotion auf innovative und wertschöpfungsstarke Ansiedlungen aus, welche den Wirtschafts- und Innovationsstandort Schweiz nachhaltig stärken.
Vor diesem Hintergrund setzt S-GE 2025 u.a. in folgenden Bereichen Prioritäten:
- Ausbau der Beratungskompetenz unserer weltweiten Teams für effektive Betreuung der Zielfirmen
- Stärkung von Partnerschaften zur gemeinsamen Ansprache der Zielfirmen im Ausland
- Erhöhung der Visibilität und Wirkung bei ausländischen Zielfirmen durch enge Abstimmung im digitalen Marketing

S-GE setzt klare Prioritäten und fokussiert flexibel auf Bereiche, in denen Unternehmen Unterstützung benötigen. So schaffen wir es, Qualität und Zufriedenheit trotz hoher Nachfrage zu gewährleisten.
KMU Exportstimmung
Halbjährliche Umfrage bei Schweizer Unternehmen
Der Aussenhandel spielt für die Schweizer Wirtschaft eine zentrale Rolle, er macht über ein Drittel der gesamten Wertschöpfung aus.
Um die Stimmungslage und die Erwartungen von Schweizer KMU im internationalen Geschäft besser zu verstehen, hat S-GE einen Index entwickelt, der halbjährlich die Exportstimmung abbildet. Die Ergebnisse bieten Einblicke in die globalen Absatzperspektiven und helfen, das Angebot gezielt auf die Bedürfnisse abzustimmen. Die KMU-Exportstimmung wird zweimal im Jahr in einer Studie veröffentlicht und über die Medien gestreut.
